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Schönheit & Wellness

Hyaluron: Hui oder Pfui? Was die Wissenschaft sagt

Zwischen Anti-Aging-Versprechen und Skepsis – was Hyaluronsäure wirklich kann und worauf es bei Produkten ankommt.

Julia Wegener
Redakteurin Gesundheit & Wellness
Veröffentlicht: 22.05.2026

Kaum ein Wirkstoff wird so stark beworben wie Hyaluronsäure – und kaum einer ist so umstritten. Wir haben die Studienlage nüchtern eingeordnet.

Was Hyaluron im Körper macht

Hyaluronsäure ist ein körpereigenes Molekül, das große Mengen Wasser bindet – in Haut, Gelenken und Augen. Mit dem Alter sinkt der natürliche Gehalt, die Haut wirkt trockener und verliert an Spannkraft. Genau hier setzen Cremes, Seren und Kapseln an.

In Cremes wirkt Hyaluron vor allem in den oberen Hautschichten: Es bindet Feuchtigkeit und lässt feine Linien praller erscheinen. Tiefe Falten „auffüllen" lässt sich von außen damit allerdings nicht.

Kapseln und Seren – lohnt sich das?

Bei oral eingenommener Hyaluronsäure ist die Studienlage gemischt. Einige kleinere Untersuchungen zeigen eine verbesserte Hautfeuchtigkeit, die Effekte fallen jedoch moderat aus. Entscheidend sind Molekülgröße, eine ausreichende Dosierung und ein seriöser Hersteller.

Unser Fazit: Hyaluron ist kein Wundermittel – aber als Baustein einer durchdachten Pflege- und Ernährungsroutine durchaus sinnvoll. Wichtiger als der Wirkstoff allein ist die Qualität des Produkts.

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

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